197_2_1_1_1_de.gif Jean Cocteau: "Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen."   197_1_3_10_1.jpg

TrauerWeile - Die Trauer dauert eine Weile


Foto: shutterstock.com

Wir wollen Ihnen die TrauerWeile aus sehr persönlicher Sicht vorstellen, damit Sie erfahren

  • warum es zu diesem Service für trauernde Menschen gekommen ist
  • welcher Hintergrund da ist
  • welche Dienstleistungen angeboten werden

Wie alles begann

Erinnern Sie sich an den Jahrhundertsommer 2003? Durchgängig Sonnenschein, Wärme, Freizeit pur ...

Thomas J. Nagy hatte sich zu seinem 40. Geburtstag eine Auszeit gegönnt und diese Zeit mit Sport, gesunder Ernährung, Freunden und vielen schönen Freizeitaktivitäten verbracht. Eines Abends lag er am Donauufer und blickte in die untergehende Abendsonne, die golden vom Himmel leuchtete. "So schön sollte das Sterben sein", hat er sich damals gedacht, doch rasch kamen Fragen auf: Was würde seine Familie dazu sagen? Wie würden sie mit seinem Tod umgehen? Wie würden sie trauern? Da begann er sich intensiver mit diesen Thema auseinanderzusetzen.

Damals kaufte er sich ein Motorrad von einem Mann, der früher Bestatter gewesen war. Dieser erzählte ihm von seinen reichhaltigen Erfahrungen mit trauernden Menschen, die sich ratsuchend an ihn gewendet hatten. Und seine Freundin bereitete sich auf eine Lesung von Bachmann-Texten vor, auf die sie vielleicht auch aufgrund ihrer Beschäftigung mit dem Thema Tod gestoßen war.

Gemeinsam beschlossen die drei, etwas für Hinterbliebene zu unternehmen, und Thomas J. Nagy gründete die Marke TrauerWeile. Warum? Weil die Trauer eine Weile Zeit benötigt, um gut verarbeitet zu werden. Sie ist keine Krankheit, sondern die natürliche Reaktion auf Abschied und Verlust.

Was ist die Trauer?

Zunächst wurde das Wissen aus zahlreichen Publikationen herangeholt, später folgte das Studium des Systemischen Konstruktivismus, da Nagy nicht problemzentriert, sondern lösungsorientiert arbeiten wollte, nicht pathogenetisch, sondern salutogenetisch. Denn Studien belegen: Wer die Trauer nicht verdrängt, hat die Chance, daran sogar zu wachsen. Leichter gelesen, als getan.

Die Erfahrungen haben immer wieder bewiesen, dass die Trauer keine Krankheit, sondern die natürliche Reaktion auf Abschied und Verlust ist. Die Trauerforschung versucht, sie in Phasen zu unterteilen. Dies ist als Orientierungshilfe sinnvoll, doch darf eines nicht vergessen werden: Jeder Mensch trauert anders.

Das Serviceangebot

Nach der ersten CD "Auf immer verbunden" wurde das Produkt- und Dienstleistungsangebot ausgeweitet auf:

  • Informationsabende (regelmäßig bei der Bestattung Wien)
  • Vorträge über die Kunst zu trauern
  • Fortbildung: Trauergespräche führen
  • Selbsterfahrung: TrauerWeile im Fluss
  • Buch und CD (mit Julia Stemberger): "Der Augenblick ist zeitlos"
  • CDs: NEU: "Durch die Zeit der Trauer" / "TRAUERN - Vom Abschied zum Neubeginn"
  • Magazin: ":MOMENTO"
  • Trauerboutique: Herzen, Trauernadeln ...

 

Wir können Ihre Trauer nicht "wegzaubern", doch wollen wir Sie gefühlvoll und unaufdringlich durch diese wichtige Zeit begleiten.

 

 


 

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